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Die Gründerväter hatten 1962 zunächst genug mit sich und ihrem Sport zu tun. Der Augbau einer Jugendabteilung war zwar häufiger ein Thema, doch bei nur halbherzigen Bemühungen gab es auch keinen Erfolg. Außerdem
fehlte es zur damaligen Zeit an einer sportgerechten 4-Bahnen-Anlage.
Als aber über die Jahre die Töchter und Söhne der Aktiven sich anschickten, es ihren Eltern gleich zu tun, da fand sich Gottlob 1974 auch
ein Verantwortlicher, der die Dinge mit Herz und Verstand als Jugendwart in die Hand nahm - Karl-Heinz Michels vom Klub KSC Lengerich.
Beim ersten Jugendranglistenturnier 1975, vergleichbar mit den heutigen
Bezirksmeisterschaften, zeigte Christel Richter mit 604 Holz bei 100 Kugeln in die vollen schon eine ansprechende Leistung; H.-Georg Schlüter blieb mit der kleinen Kugel noch bei mageren 212 Holz nach 100 Wurf
kombiniert hängen. In den nächsten Jahren kristallisierten sich mit Ralf und Frank Rehkopf, Gabi Schlüter und Andrea Michels die ersten Jungstars heraus, die bei den überörtlichen Turnieren vordere Plätze belegten.
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Jugend B erreicht worden wäre, und zwar mit den Keglern Uwe Beer, Michael Schlüter, Frank Kockmann und Frank Rehkopf. Doch Uwe’s 368 Holz waren leider zu wenig, so daß statt des fast schon sicher geglaubten 1. “nur”
ein 5. Platz heraussprang.
Die Erfolge unserer Jugendkegler ließen die Gleichaltrigen nicht abseits stehen, so daß wir 1980 bereits 63 Jugendliche an den Start bringen konnten, eine Zahl, die ihresgleichen
sucht. In Diesem Jahr erkämpften sich 17 “Grüne” über die Bezirks- und Gau- Meisterschaften die Teilnahme an den Westdeutschen Meisterschaften im DKB-Zentrum in Hagen. H.-Georg Schlüter und Frank Rehkopf
erkegelten im Tandem (Paarkampf) 1.009 Holz (200 Kugeln) und wurden damit erstmalig und überzeugend Westdeutscher Meister. Da ging ein Raunen durch die Zuschauerkulisse. Zum Vergleich: Die Weltmeister im Paarkampf
hatten 1 Jahr zuvor auf den selben Bahnen 1.015 Holz erzielt.
Doch nicht genug damit: Frank Kockmann, als B-Jugend-Kegler, warf mit der 14-er Kugel die Traumzahl von 552 Holz bei 100 Kugeln kombiniert und
wurde damit überlegener WKV-Einzelmeister. Die Mannschaften der B- und A-Jugend rundeten das hervorragende Abschneiden mit dem zweiten bzw. dritten Platz ab und Christa Bruns machte erstmalig mit dem 7.Platz bei der
A-Jugend von sich reden.
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Die Deutschen Meisterschaften in Bad Rothenfelde brachten in dem Jahr 1980 den absoluten Höhepunkt: Unsere männ- liche B-Jugend ließ zunächst mit einem 5.Platz aufhorchen. Doch die A-Jugend-Kegler mit
Ralf Richter, Klaus Rieping, H.-Georg Schlüter, Frank Rehkopf und Achim Fecke kegelten wie im Rausch, fegten die favorisierten Mann- schaften von Trier, Dissen und Mönchengladbach hinweg und wurden
mit 60 Holz Vorsprung Deutscher Meister 1980. Damit trugen sich zum ersten Mal in unserer Vereinsge- schichte unsere Vertreter in die DKB-Analen als Meister ein- 18 Jahre nach der Gründung des
Vereins. Unserem Jugendwart Karl-Heinz Michels standen die Tränen in den Augen, als er die Jugendlichen an seine Brust drückte. Die Heimatpresse jubelte. Die Jugendlichen erfuhren bis dato unbekannte
Ehrungen.
Einen weiteren großartigen Erfolg errangen 1980 unsere B-Jugendlichen mit Frank Kockmann, Stefan Meck, Michael Schlüter und Carsten Stein: Westdeutscher Jugend-Pokalsieger!
Im
Jahr 1981 verteidigte Frank Kockmann seinen Titel als Westdeutscher Meister; Christa Bruns wurde Westdeutsche Vizemeisterin und Andrea Michels belegte bei der weiblichen A-Jugend den 3.Platz.
Bei den Deutschen Meisterschaften 1981 waren wir wiederum
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Deutscher Meister 1980!!! Unsere A-Jugend-Vereinsmannschaft, v.l.: Jugendwart Karl-Heinz Michels, Klaus Rieping, Ralf Richter,
Frank Rehkopf, Achim Fecke, H.-Georg Schlüter
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mit den männlichen A- und B-Jugendlichen vertreten. Die B-Jugend wurde mit F.Kockmann, St.Meck, C.Stein, Markus Bohne und Oliver Lins Deutscher Vizemeister; die A-Jugend belegte einen guten 3.Platz mit
F.Rehkopf, A.Fecke, Michael Schlüter, Frank Bosse und Matthias Bärtels.
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Unsere B-Jugend-Vereinsmannschaft als West- deutscher Pokalsieger 1980; hintere Reihe v.l.: Stefan Meck, Frank Kockmann,
vorne: Michael Schlüter, Carsten Stein
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Der jugendliche Sporteifer konnte inzwischen durch die Scherenbahnen allein nicht mehr befriedigt werden, so daß sich auch einige auf den sogenannten “Dreibahnen” (Asphalt (heute Classic), Bohle, Schere)
versuchten - und das mit Erfolg:
Frank Kockmann wurde WKV-Meister auf Asphalt, Andrea Michels Meisterin auf Asphalt und 3-Bahnen. Bei den “Deutschen” reichte es dann zum 5.Platz auf 3-Bahnen. 1981
übernahm dann Klaus Rieping die Betreuung der Jugendlichen.
Diese setzten auf Dreibahnen die Siegesserie des Vorjahres fort: nach zweiten und dritten Plätzen bei den “Westdeutschen” durch Frank
Rehkopf und Andrea Michels sicherte sich Vitus Höltzenbein den Vize-Titel auf Asphalt. Bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig spielte Frank Rehkopf vom KSC Lengerich groß auf und wurde gegen
stärkste Konkurrenz Deutscher Meister! Somit konnten wir Tecklenburger uns erstmalig im Glanze eines Deutschen Einzelmeisters sonnen.
Der Pokal des WKV wurde 1983 von der männlichen
A-Jugend mit M.Schlüter, St.Meck, F.Kockmann und F.Rehkopf gewonnen, wobei diese Jugendlichen neuen Mannschaftsrekord mit 2.585 Holz = Durchschnitt von 644 Holz bei 100 Kugeln kombiniert aufstellten,
der meines Wissens nie mehr von einer Tecklenburger Jugend-Mannschaft erreicht wurde.
Bei den Deutschen Meisterschaften recihte es dann jedoch “nur” zu einem 5.Platz. Im gleichen Jahr gab es dann
einen erneuten Wechsel in der Person des
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Jugendwartes: H.-Georg Schlüter übernahm jetzt diese Aufgabe, wie sich später zeigen sollte, auch mit sehr gutem Erfolg.
Zunächst kassierten unsere Jugendlichen 1984 drei Gaumeistertitel, doch nur Achim Meyer
als B-Jugendlicher schaffte den Sprung zu den Deutschen Meisterschaften in Trier, wo er einen beachtlichen 4.Platz belegte.
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