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Was da am 16. Dezember 1961 von 76 Männern aus der Taufe gehoben wurde, das war schon ein Verein der Sonderklasse - die ”Tecklenburger Sportkegler e. V.”
mit dem offiziellen Geburtsdatum 01.01.1962. Und dabei hatte alles so harmlos begonnen.
Ein sechszeiliger Hinweis im März 1960 in der IVZ veranlaßte R.Abrahamczik und F.Bärtels nach Münster zu fahren, wo ein
Klubkampf der Westdeutschen Kegler-Oberliga stattfand: Die TG Münster - Baukau Herne: 5-er Mannschaften, 100 Kugeln kombiniert. Den beiden Zuschauern verschlug’s gar nicht die Sprache, was die gezeigten Leistungen
anbetraf. Das sollte Sportkegeln sein?! Das können wir schon längst.
Also: Auf nach Kreuzmann, einen Kegeljungen besorgt und im Straßendress ging’s über mehrere 100 Kugel. Entsprechend der Schweiß, der in
Strömen floß. Doch die Zahlen konnten sich sehen lassen. Das machte Mut, da kam Freude auf. Erst später ging den beiden Akteuren auf, daß zwischen der Beschaffenheit einer Bahnanlage und dem Können des Keglers ein
sehr enger Zusammenhang besteht.
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Wohl an, hieß die Devise; wo können wir es uns und anderen beweisen. Die nächste Anlaufstation war der “Verein Osnabrücker Kegler e.V.” mit Otto Kelch, Wiliam Reinefeld und Horst Oelkers. Das “Greenhorn”
Franz Bärtels aus der Kegelprovinz wurde sofort als Mitglied vereinnahmt und konnte so im Juni 1960 bei einem BKSA in Lienen die ersten Sportkugeln schieben: 200 Kugeln in die vollen, Soll für Bronze
1340 Holz. Die Erfüllerquote lag bei 22%, doch unser Neukegler war nicht dabei. Ihm fehlten 11 Holz. War das eine Enttäuschung.
Also: Auf ein Neues. Beim nächsten Start reichte es. Und so ging es
weiter über Silber und Gold - und so gab es auch die erste Resonanz im Gesellschaftsklub “Feierabend”. Wo man anfänglich von Sport und Schweiß wenig wissen wollte, kam jetzt Interesse auf und bald waren
es 5 Klub-
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mitglieder, die ebenfalls BKSA-Erfolgen nachjagten. Im Sommer 1961 waren es 18 BKSA-Starter aus den Klubs “Schiebelust”, “Linken Pinn” und “Feierabend”. Zwischenzeitlich hatte F.Bärtels bei den Osnabrückern Furore
gemacht und bei überörtlichen Meisterschaften Lorbeeren eingeheimst.
Im Sommer 1961 wurde ein Städtevergleichskampf Ibbenbüren - Osnabrück bei Kreuzmann, Ibbenbüren-Esch, ausgetragen, bei dem der noch
amtierende Weltrekordler, Heinrich Brachmann aus Ibbenbüren, die Oberaufsicht führte. Zur Überraschung aller gewannen die Ibbenbürener deutlich. Da kam im Lande, nicht zuletzt auch wegen des Engagements der
heimischen Presse, Stimmung auf. Durch halbseitige und bebilderte Texte wurde der Gedanke des Sportkegelns unter’s Volk gebracht. Zur Überprüfung der Interessenlage bei den Freizeitkeglern wurde Anfang Dezember 1961
ein “Kreisvergleichskegeln” ausgeschrieben. Für dieses Vorhaben betrat erstmalig Wilhelm Lankamp die Szene als immer zuverlässiger Einlader, Kassierer und Anschreiber. Sicher hat er seinerzeit nicht geahnt, wieviel
Jahre er diesen Aufgaben gerecht werden mußte. Theo Steinfort debütierte als Organisator im sportlichen Teil.
Dieser Probelauf wurde ein voller Erfolg; 92 Kegler aus Ibbenbüren, Lengerich, Brochterbeck,
Püsselbüren, Recke und Westerkappeln schoben je 60 Kugeln auf 2 Bahnen der Anlage Hoppe-Rethmann: je 20 Kugeln in die vollen und 10 Kugeln abräumen. Sieger wurde erwartungsgemäß der Klub “Feierabend”, bei dem
inzwischen sechs Sportkegler mitmischten.
Jetzt galt es, das heiße Eisen zu schmieden: Nach einem weiteren Trompetenstoß in der Presse und Missionsarbeit in den Klubs war dann am 16.12.1961
der große Tag: Die Gründung der
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“Tecklenburger Sportkegler e. V.”
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Beim DKB dürfte ein Neuzugang von 76 aktiven Sportkeglern bei einer Neugründung bisher einmalig gewesen sein.
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Dabei verlief die Gründerversammlung durchaus nicht reibungslos. Aufgrund der Tatsache, daß die BKSA-Kegler Mitglied im Osnabrücker Verein waren und man sportliche Beziehungen nur nach dorthin hatte, dazu
der Osnabrücker Vorstand für die vorgesehene Gründung organisatorische Hilfestellung geleistet hatte, wollte man sich dem Verband Niedersachsen anschließen.
Ein rechtzeitig beim WKV gestellter
Antrag wurde abschlägig beschieden (Heinz Harsum, Paul Kamiter). Den Niedersachsen (Kurt Eppers) war unser Vorhaben auch nicht ganz geheuer. Also, was blieb? Der damalige Gauvorsitzende von
Westfalen-Nord, Hans Hagemann, hatte in dieser Situation den rettenden Einfall: Nun gründet mal schön! Dann werden wir weitersehen. Und so wurde dann auch verfahren.
So waren wir also entgegen
unseren Wünschen beim WKV gelandet, wobei es dann auch bis heute blieb. Otto Kelch hat uns diesen Schritt lange nachgetragen. Zurückblickend und unter Berücksichtigung der Entwicklung in den umliegenden
Regionen wäre dem Verein ein Anschluß nach Niedersachsen auch nicht schlecht bekommen.
Also: Wir Westfalen blieben in Westfalen, legten das Gründungsdatum mit dem 01.01.1962
fest und wählten einen, den ersten, Vorstand, der dann gebildet wurde von
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Franz Bärtels Hermann Kipker Willi Werdeling Wilhelm Lankamp Jürgen Ohlemeyer Theodor Steinfort Heinz Kockmann Heinz Schlüter Günter Strothmann
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1.Vorsitzender 2.Vorsitzender 3.Vorsitzender 1.Schriftführer 2.Schriftführer 1.Sportwart 2.Sportwart 1.Kassierer 2.Kassierer
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Bei der Namensfindung “Tecklenburger” wählten wir bewußt den Oberbegriff, um kleinkarierter Deckungsweise Ibbenbüren contra Lengerich o.ä. von vornherein den Boden zu entziehen. Diese Überlegungen haben sich im
Nachhinein als richtig erwiesen. Als Vereinswappen bekamen wir nach längerem Tauziehen mit der Tecklenburger Behörde das Wappen des Kreises Tecklenburg mit 2 gekreuzten Kegeln und Kugel unter dem Schild zugelassen.
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