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Im Jahre 1967 gab Franz Bärtels den Vereinsvorsitz, wie bei der Vereinsgründung bereits angekündigt, ab. Dr. Gerd-Hans Hagemann übernahm als 1.Vorsitzender einen in sportlichen und wirtschaftlichen Belangen
gefestigten Verein. Da Dr.Hagemann jedoch bereits 1968 aus beruflichen Gründen Ibbenbüren verließ, wählte die Versammlung Paul Schlüter zum neuen Vorsitzenden. Damit betrat ein weiterer passionierter Sportkegler die
Vorstandsbühne, der von nun an einen großen Teil seiner Freizeit zur Verfügung stellen sollte - und dieses 20 Jahre immer wieder neu unter Beweis stellte. Weitere Berufungen blieben unserem Paul nicht erspart. So
wurde er 1973 stellvertretender Gauvorsitzender und Mitarbeiter im WKV-Finanzausschuß. Jetzt eiferte ihm auch Frau Karla nach und Gabi, H.-Georg und Michael ließen auch nicht lange auf sich warten. Ergebnis: eine
Keglerfamilie total.
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Paul Schlüter in Aktion, 1967
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Aber nicht nur beim großen Vorsitzenden, auch bei den anderen Mitgliedern wuchsen die Kinder heran. Sobald diese die 14-er Kugel nur einigermaßen heben konnten, verloren die Kinder ihr Herz schnell an die
rollende Kugel.
Diese Begeisterung galt es jetzt zu kanalisieren: Karl-Heinz Michels, Klaus Rieping und H.-Georg Schlüter übernahmen diese Aufgabe in dieser Reihenfolge. Die Mühen zahlten sich
bald aus, die Erfolge stellten sich ein. Gau-, WKV- und Deutsche Meisterschaften waren der Lohn; der Verein konnte sich im Ruhme sonnen, den die Jugend errungen hatte. Es begann die zweite Blütezeit des
Vereins. (Dieser Entwicklung widmen wir einen gesonderten Beitrag: “Tecklenburger Jugendkegler - Die Erfolgreichen”.)
Der Anstieg der Mitgliederzahl, die Ausweitung der Ligenspiele, die Stärkung
der Damen- und der Aufbau der Jugendabteilung - ein jeder dieser Faktoren hätte ausgereicht, um eine Vier- oder gar Acht-Bahnen-Anlage auszulasten. Man muß bedenken, daß wir bis Mitte der 70-er Jahre nur
auf 2-Bahnen-Anlagen spielten, so bei Hoppe-Rethmann, Leugermann, Kreuzmann und Wulf, Forsmann und Greve, Kockmann und Altekruse u.a.m.
Die verschiedenen Bemühungen um eine sportgerechte
Anlage, zeitweise mit Unterstützung der Stadt Ibbenbüren, blieben erfolglos. Große Hoffnungen in Verbindung mit dem Freizeit-Center Ibbenbüren und Erweiterungsplanungen
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der Anlagen bei Kreuzmann und Hoppe-Rethmann zerschlugen sich. Mit dem späteren Investor Georg Brüggen (6-Bahnen, Hof Bögel-Windmeyer im Ibbenbürener Sportzentrum Ost) konnte kein Arrangement getroffen werden. So
waren wir froh, daß endlich 1974 in Lengerich “Am Stadion” und 1977 in Ibbenbüren “Am Aasee” jeweils 4-Bahnen-Anlagen von privaten Trägern erstellt wurden. Mit den Eigentümern/Betreibern konnten wir dann
langfristige Vereinbarungen treffen.
Mit dem KSC Lengerich ging es von Stund an steil bergan. Heinz Rehkopf nahm die Fäden in die Hand und zusammen mit Frau Irmgard und seinen Söhnen Ralf und Frank gab es
dann auch hier eine Keglerfamilie total. Fast parallel dazu ergab sich beim Heinz Kockmann in Hopsten eine ähnliche Entwicklung. Doch zunächst zurück zum KSC Lengerich: Mit Volkhard Sander hatte schon längere Zeit
ein ehrgeiziges Talent in den Startlöchern gestanden, dessen Stunde nun schlug. Die Zügel im Klub wurden gestrafft, es kamen neue Mitglieder; die Damen, allen voran Marianne Sander und Gilda Kaspari, machten von
sich reden und die Jugend - bei der weiblichen vor allem Andrea Michels, bei der männlichen Ralf und Frank Rehkopf. Georg Hattwig kam von AW Ibbenbüren. 1977 gelang der Aufstieg in die Oberliga, 1979 schaffte man
die Landesliga. Die Hauptstützen der ersten Männermannschaft: Heinz Rehkopf, Manfred Leder, Volkhard Sander, Karl-Heinz Michels, Günter Timm, Horst und Günther Kaspari.
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Auf der Woge des Erfolges mit dem eigenen Klub steuerte V.Sander höhere Weihen an. 1978 verzeichnete unsere Jahreshauptversammlung ein unerwartet starkes Mitglieder- interesse. Der KSC Lengerich war
mit 27 Mitgliedern besonders stark vertreten. Auf Vorschlag der Versammlung wurde dann V.Sander mit Stimmenmehrheit zum 1.Sport- wart gewählt, so daß Theo Steinfort endlich sein großes Arbeitspensum
in jüngere Hände legen konnte. Der Verein nahm die Gelegenheit wahr und trug aus Dankbarkeit dem schei- denden Vereinssportwart Theo, der zwischenzeitlich auch noch 4 Jahre als Bezirkssportwart
gearbeitet hatte, die Ehrenmitgliedschaft an. Zuvor hatte unsere Theo noch versprechen müssen, daß er die Aufgaben als BKSA-Organisator in bewährter
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Weise wahrnehmen würde. Dieses Versprechen hat er dann jahrelang vorbildlich gehalten. (Ausführliches dazu berichten wir an anderer Stelle unter “BKSA - eine Tecklenburger Spezialität”.)
Doch noch einmal
zurück zur JHV 1978: Eine Ehrung, wie dem Th.Steinfort, wurde ebenfalls unserem 1.Schriftführer, Willi Frickenstein zuteil, der von 1965 bis 1978 als Vorstandsmitglied das Amt des 1.Rechnungsführers verwaltet hatte.
Sein Nachfolger wurde Paul Baader, der schon über viele Jahre als 2.Rechnungsführer sich bewährt und einschlägige Erfahrungen gesammelt hatte.
Damit zählten wir in unserem Verein zum damaligen Zeitpunkt drei
Ehrenmitglieder. Als erstes war diese Ehrenmitgliedschaft 1975 Wilhelm Lankamp verliehen worden, als Dank und Anerkennung für seine unermüdliche Arbeit im Verein. W.Lankamp war ein Mann der ersten Stunde, der
bereits 1961 aktiv war und F.Bärtels bei dessen Bemühungen für die Vereinsgründung tatkräftig zur Seite stand. Von 1962 bis 1975 verwaltete er als Vorstandsmitglied das Amt des Schriftführers, das er dann an Norbert
Hergemöller abgab. Auch darüberhinaus blieb Wilhelm dem Verein und dem Klub Eintracht stets zur Verfügung, wo immer man ihn brauchte.
Zurück zu den sportlichen Dingen unseres Vereins. Durch die Abwanderung von Werner Schmedt vom Klub Eintracht zur TG Münster wurde V.Sander bei den Männern die Nummer 1. Im Verein und in seinem Klub riß er andere
mit und unsere Männer-Vereinsmannschaft landete bei überörtlichen Meisterschaften auf vorderen Plätzen und kam beim DKB-Vereinspokal ganz groß raus: 1980 war man unter den 8 besten Mannschaften; 1981 kamen wir unter
die letzten vier. Beim Schlußstart in Trier/Leiwen wurden wir schließlich guter 3.Sieger. Mit etwas mehr Glück wäre uns bald der ganz große Wurf geglückt.
Nebenher wurde von einigen Keglern und Keglerinnen
das “3-Bahnen-Spiel”, d. h. das Kegeln auf Bohle, Asphalt (heute Classic) und Schere, betrieben. Da Bohle- und Asphaltbahnen nicht in unserem Vereinsgebiet liegen, mußte man auswärtige Bahnen bespielen. Doch die
Unermüdlichen scheuten keine Entfernungen und Kosten und waren auch erfolgreich. So wurde 1981 unsere Männer-Vereinsmannschaft WKV-Meister auf Asphalt und Volkhard Sander WKV-Vizemeister auf Bohle. Frank Rehkopf
wurde 1982 Deutscher Meister auf Dreibahnen.
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